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E-Procurement


In der Beschaffung unterscheiden Industriebetriebe Güter nach ihrem Anteil am Gesamtvolumen der eingekauften Ware. Artikel mit einem geringen Anteil machen dabei zumeist umgekehrt den Gros der Einkaufspositionen aus. Diese als C-Teile bezeichneten Artikel (Schrauben, Papier, Tintenpatronen, etc.) ziehen hohe Prozesskosten in der Abwicklung der Einkaufsvorgänge nach sich.

E-Procurement steht für den elektronischen Einkauf, also eine durch Internet bzw. von Informationstechnologien unterstützte Beschaffung. Neue Interaktionsfunktionen, die auf einer vereinheitlichten Internetplattform ablaufen, führen zu Zeitersparnis und somit zu einer drastischen Senkung der Prozesskosten. Mehr Freiraum für eine bedarfsorientierte Planung wird geschaffen.

Mit dem E-Procurement-System von i2dm werden die Vorteile des elektronischen Einkaufs auf breiter Basis genutzt: Lieferanten können sich auf einer einheitlichen Plattform präsentieren und ihre Artikelkataloge online stellen. Die komplette Pflege der Daten erfolgt wahlweise per Webbrowser oder über vorhandene Importschnittstellen (XML, Access, Excel, CSV). Alle Daten werden nach BMEcat-Standard verwaltet und nach eCl@ss klassifiziert. Ferner können externe Kataloge/Shops über eine eigens definierte XML-Schnittstelle eingebunden werden.

In enger Zusammenarbeit mit Einkäufern werden Anfragen gestellt, Angebote unterbreitet und nach Verhandlung schließlich als Rahmenverträge hinterlegt. Vorhandene Geschäftsbeziehungen zwischen Lieferanten und Einkäufern lassen sich so optimal abbilden.

Unter Berücksichtigung von vergebenen Budgets und Freigaberegeln werden Bestellungen getätigt. Wahlweise erfolgt eine Übertragung der Bestelldaten in ein angeschlossenes ERP-System. Umsätze lassen sich mit Schwerpunkt auf Kostenstellen, Kontierung, Warengruppen, Zeiträume oder Kunden analysieren.